Alina, 7 Jahre, Diagnose MS

“Die Krankheit mit den 1000 Gesichtern” wird Multiple Sklerose wegen der sehr unterschiedlichen Verläufe auch genannt. Die Krankheit verläuft in Schüben, wobei ein solcher irgendwann auftreten kann – am kommenden Tag, aber auch erst in 20 Jahren. Dies löst bei Betroffenen Angst und Hoffnung gleichzeitig aus. Man rechnet mit dem Schlimmsten. Und hofft doch immer das Beste.

Kaum jemand weiss, dass auch Kinder von der unheilbaren Nervenkrankheit betroffen sind. Wie gehen betroffene Familien mit dieser Diagnose um? Eine Reportage, die im Elternmagazin Fritz+Fränzi erschienen ist.

 

Wandern im Kosovo

schaefer2_vor_restelicaHilfsprojekte sollen Touristen in den Kosovo locken. Unter anderem mit einem Wanderguide für den südlichsten Zipfel des Landes. Damit sorgen die Internationalen bei den ländlichen Einwohnern für das Gefühl, dass Wohlstand erreichbar ist. Tun sie das zu Recht?

Die Reise-Reportage in Dragash erschien Anfang Oktober in der NZZ und ist auch online verfügbar. In einer längeren, multimedialen Form ist sie hier nachzulesen, als Teil eines Online-Magazins der Reportageschule Reutlingen, das übrigens für den Grimme-Online-Award 2015 nominiert war (nur leider war es das dann auch).

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Generation Startup

titelbild_doernerAnPhoto16Die digitale Revolution ist in vollem Gang, als ein ETH-Ingenieur beschliesst, den Kunstmarkt umzuwälzen. Dafür braucht er 450 000 Franken. Schnell.

In der Reportage mit dem Titel “App am Start” geht es um das Gefühl einer Generation: Sein eigenes Startup zu gründen. Im Digital-Zeitalter ganz easy, könnte man denken. Die Geschichte kann auf der Seite des neu gegründeten Coup-Magazin gelesen werden.

Wallanders Vermächtnis

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Aus Stockholm und London brachte ich eine Geschichte für Reportagen nach Hause. 

Den Beitrag mit dem Titel “Wallanders Vermächtnis” über die doch sehr erstaunliche No-Hierarchy-Kultur der schwedischen Handelsbank durfte bislang erst ein erlesenes Publikum lesen, nämlich die Teilnehmer des Swiss Economic Forum.

Und das wird vorerst so bleiben. Weil, wenn alle die Longform-Reportage hier umsonst lesen könnten, warum sollte dann je noch jemand dafür bezahlen?

Hier zumindest das Cover der SEF-Spezialausgabe vom 4. Juni.

Helden aus der Schweiz

Für Reader’s Digest schreibe ich immer wieder kürzere Portraits über Menschen, die in unserer Gesellschaft etwas “Gutes” tun, ohne Selbstzweck und ohne das Geldverdienen im Hinterkopf zu haben. Die Rubrik im Heft heisst etwas pathethisch “Helden”. Ein Kaminfeger, der Igel durch den Winter bringt, eine ältere Dame, die depressiven Menschen zuhört oder eine Therapeutin, die verhaltensgestörte Kinder mit in die Reitstunde nimmt. Eine der bislang schönsten -und ausserdem sehr aktuellen – Geschichte finde ich aber das Portrait über Simone Maurer, die Decken für Flüchtlingskinder näht:

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Die Renaissance der Heimarbeit

Crowdworker erledigen für wenig Geld und ohne jeglichen rechtlichen und sozialen Schutz kleine Aufträge im Internet. Die jahrhundertealte Heimarbeit, inklusive ihrer prekären Arbeitsbedingungen, erlebt derzeit eine Renaissance. Entsteht hier ein neues, digitales Prekariat?

Eine Geschichte, die im Syndicom Magazin und kürzlich auch im Strassenmagazin Surprise erschienen ist.

Kinder besuchen kostet 240 Franken

Ein geschiedener Vater wollte seinen Kindern das Gamen abgewöhnen. Es kam zum handgreiflichen Streit, die Kesb entzog ihm das Besuchsrecht. Der tragische Fall aus Uster zeigt vor allem eines deutlich: wie Elternkonflikte über die Kinder ausgetragen werden.

Die ganze Geschichte von der Hintergrundseite erschien im Zürcher Oberländer.